| Wohnpark Elisenstift eingeweiht |
| Freitag, 30. Juli 2010 | |
![]() Die neuen Bewohner fühlen sich wohl. Zudem wurde der Umzug der »Diakoniestation im Lippischen Südosten« in die neuen Räumlichkeiten im gleichen Gebäudekomplex gefeiert. Immer mehr Menschen möchten auch im Falle von Hilfe- und Pflegebedürftigkeit möglichst lange in einer ihnen vertrauten Umgebung, im besten Fall sogar in ihrem Haus oder ihrer Wohnung bleiben, und nicht in ein Heim umziehen müssen. Das berichtet Rudolf Kaup, Geschäftsführer des Elisenstiftes Humfeld. Doch nicht immer ist es möglich, in seinem bisherigen Zuhause zu bleiben, beispielsweise wenn aus baulichen Gesichtspunkten kein Lift oder kein barrierefreies Bad eingebaut werden kann, oder wenn die Pflegebedürftigkeit sehr plötzlich eintritt. Auch das Wohnumfeld spielt eine Rolle. Wenn die Mobilität eingeschränkt ist, drohe soziale Isolierung, die häufig demenze Erkrankungen fördere, deutet Kaup einen Teufelskreis an. Zudem werde sich unsere Gesellschaft auch aus Kostengründen kaum noch Plätze in reinen Alten- oder Pflegeheimen leisten können. »Nach wie vor verdrängen viele Menschen aber den Gedanken an später, auch die Politiker«, so Kaup. Das bestätigt auch Ute Rahnert-Hollensteiner. Sie ist Ansprechpartnerin für alle Fragen zur Vermietung, nicht nur für den Wohnpark am Lehmbrink, sondern für alle Wohnangebote des Elisenstiftes. Sie ist am Lehmbrink jeweils montags und donnerstags von 10 bis 12 Uhr vor Ort, steht Ratsuchenden aber auch nach Terminabsprache, bei Bedarf in deren Wohnumfeld, zur Verfügung. Sie ist unter der Rufnummer (05265) 7370 zu erreichen. Wohnformen wie die am Lehmbrink seien zukunftsweisend, so Kaup. Hier könnten die Mieter bereits in jungen Jahren einziehen, nicht erst, wenn Pflegebedürftigkeit eintrete. Und hier leben die Mieter in ihrer von ihnen selbst gewählten Wohnung, haben Nachbarn in unmittelbarer Nähe, leben zentrumsnah und damit nicht abgeschieden oder ausquartiert am Stadtrand. Serviceleistungen wie Einkaufs- oder Putzhilfen sowie die Begleitung bei Behördengängen oder ambulante Pflegedienste können die Bewohner ebenfalls dazubuchen. Hierbei können sie auf die im Wohnpark am Lehmbrink stationierte Diakoniestation zurückgreifen. Zuvor war sie im Gemeindehaus der reformierten Kirchengemeinde »Im Seligen Winkel« untergebracht. Die 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der »Diakoniestation Im Lippischen Südosten« übernehmen häusliche Pflege und ambulante Betreuung in Blomberg und Schieder-Schwalenberg sowie einem Teil von Bad Meinberg. Derzeit betreut die »Diakoniestation Im Lippischen Südosten« rund 190 Patienten, das Beratungsangebot nehmen zusätzlich 250 Menschen in Anspruch. Dabei kann der mobile soziale Dienst der Diakoniestation mit seinen Zivildienstleistenden Fahrten zu öffentlichen Veranstaltungen oder zum Arzt übernehmen oder bei Einkaufsfahrten begleiten, berichten Antje Schmidt und Margret Gratopp, die mit Jürgen Schade zusammen die »Diakoniestation Im Lippischen Südosten« leiten. |
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